bauprojekte


Joachim Kovacs
Grüne Ottakring


8.06.2012 | 07:32
Maresch: FPÖ will keine schönere Ottakringer Straße

Gudenus & Co sind offenbar gegen mehr Lebensqualität für den 16. und 17. Bezirk.

"Völliges Unverständnis" zeigte der Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, angesichts der Gegenstimmen der FPÖ zur Neugestaltung der Ottakringer Straße im heutigen Verkehrsausschuss. "Das versteht doch niemand mehr. Nachdem sie ihre Ablehnung auch nicht erklärt haben, kann ich nur mutmaßen: Wahrscheinlich hätten sie die Straßenschilder gerne in altdeutscher Schrift gehabt", meinte Maresch. "Denn am Projekt selbst kann es sicher nicht liegen. Die BürgerInnen selbst wollten eine neue Ottakringer Straße, haben ihre wertvolle Freizeit geopfert, um sich an den Planungen und Gestaltungen zu beteiligen und dann sagt die FPÖ "Njet". Das ist das Verständnis der FPÖ von BürgerInnenbeteiligung: Wir schreien dort Beteiligung, wo's uns passt. Wo's uns nicht passt, sperren wir uns gegen Projekte, die die BürgerInnen selbst ausgearbeitet haben. Das ist das wahre Gesicht der FPÖ - weniger Lebensqualität in der Stadt, mehr Raserei, mehr Unsicherheit auf den Straßen. Wir werden das zu verhindern wissen", so Maresch abschließend.

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