bauprojekte


Joachim Kovacs
Grüne Ottakring


19.12.2011 | 12:27
Zurück an den Start: Neustart für das Otto Wagner Areal

Kommentar

Es ist Zeit DANKE zu sagen an die vielen engagierten BürgerInnen, die uns mit ihrem Protest gegen die Folgen der Fehlentscheidungen von 2006 und 2008 unterstützen, den politischen Handlungsspielraum zurück zu gewinnen.

2006 ist es gelungen, die Verbauung von Steinhof zu verhindern. Im Fall des Otto Wagner Areals jedoch wurden 2006 sämtliche Grüne Anträge auf Reduzierung der Bebauungsbestimmungen von allen anderen Fraktionen abgeschmettert.
2008 waren wir die Einzigen, die im Gemeinderat dem Verkauf an die GESIBA nicht zustimmten. 2011 rollten die Bagger an und die Pläne der GESIBA wurden bekannt. Als die Bagger zu graben begannen, begann auch der Protest. Dieser führte schließlich zum Einlenken des Bürgermeisters und zur Beauftragung unserer Vizebürgermeisterin nach dem Motto „Zurück an den Start“.

Wir Grüne standen von Anfang an für Transparenz. 2006 trug unser Engagement wesentlich zu den 2340 Einwendungen gegen die Flächen- widmung bei (1685 davon auf Grünen Formularen). 2011 waren wir wieder die Ersten, die informierten.
Diesen Weg der Transparenz werden wir auch weiter beschreiten und ebenso von der Stadt Wien einfordern.
Eine echte und aufrichtige BürgerInnenbeteiligung, nicht bloß eine Information, muss, soll und wird jetzt von uns gestartet werden. Dabei soll die weitere Entwicklung des Areals breit diskutiert werden. Denn am Ende muss ein Ergebnis stehen, das zum einen die Revitalisierung der denkmalgeschützen Pavillons sichert und zum anderen zur positiven Entwicklung des Gebietes im Interesse der BürgerInnen bei.

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