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Joachim Kovacs
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6.07.2011 | 22:18
Sperre für Josefstädter Straße
BZ Artikel vom 6.7.
Sperre für Josefstädter Straße
Grünen-Chef Joachim Kovacs forderte vehement die Sanierung der Josefstädter Straße ein.
Sanierung der U6-Station ab 4. Juli • Arbeiten bis Ende August • Drei Mio. Euro Kosten
Die Zahlen machen es deutlich: Täglich benutzen 20.000 Fahrgäste die U6-Station Josefstädter Straße, 600 Züge fahren pro Tag durch das Stationsgebäude. Durch die enormen Belastungen ist eine umfangreiche Sanierung unumgänglich.
Wunsch der Grünen erfüllt
In einem ersten Schritt werden die Bahnsteige und das innere Mauerwerk saniert. Von 4. Juli bis Ende August werden die Züge der U6 die Haltestelle daher durchfahren.
Der Umbau ist ein bereits lang gehegter Wunsch der Grünen. Mandatar Joachim Kovacs meint: „Eine ernstgemeinte Sanierung auf die lange Bank zu schieben, wäre ein Affront von Seiten der Wiener Linien. Ich freue mich sehr, dass die Verantwortlichen nun doch noch zur Vernunft gekommen sind und die Station bald in neuem Glanz erscheint.“
Bis es soweit ist, müssen die Fahrgäste mit Behinderungen rechnen. „Wir raten, von der Haltestelle Thaliastraße ersatzweise die Straßenbahn 5 zu benutzen, die parallel zum Gürtel fährt“, rät Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.
Shuttlebus für Gehbehinderte
Ausgegangen werde laut Steinbauer davon, dass der Großteil der Fahrgäste den Fußweg entlang der Stadtbahnbögen wählen wird. „Dieser ist speziell ausgeschildert und weniger als 300 Meter lang.“ Für mobilitätseingeschränkte Personen bieten die Wiener Linien einen speziellen Shuttle-Service zwischen Thaliastraße und Alser Straße.
Otto Wagner-Juwel erstrahlt neu
Die Arbeiten am denkmalgeschützten Gebäude werden in enger Absprache mit dem Bundesdenkmalamt durchgeführt.
Die Beschränkungen hinsichtlich Bauweise und Materialwahl sind daher groß. „Die Straßenbahnstationen sind ein Juwel der Baukunst von Otto Wagner. Wir werden sie in neuem Glanz erstrahlen lassen“, verspricht Günter Steinbauer.














